Sieben Tage – sieben Gründe: Solide Finanzen

Geld, heißt es so oft, regiert die Welt. Das ist nicht ganz falsch, denn was für jeden Bürger gilt – dass er auf Dauer nicht mehr ausgeben kann, als ihm zur Verfügung steht – gilt für den Staat erst recht. Solide Finanzen sind von elementarer Bedeutung: Sie eröffnen Handlungsspielräume und sorgen dafür, dass wir nicht von der Substanz leben müssen. Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur können nur durch eine sparsame Haushaltspolitik gesichert werden.

7G7GDeutschland ist so gut wie kaum ein anderes Land durch die Weltwirtschaftskrise und die Euro-Schulden-Krise gekommen. Auch wenn wir in Sachen Euro noch nicht über den Berg sind, so scheint Europa doch auf einem guten Weg. Als Nicht-Ökonom fällt es mir schwer, jeden einzelnen Rettungsschritt abschließend zu beurteilen (zumal sich die Ökonomen hier untereinander widersprechen), was ich jedoch weiß, ist, dass man gut daran tut, selbsternannten Heilsbringern zu misstrauen. Euro-Ausstiegsphantasien scheinen manchem verlockend, die Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft und Europa wären jedoch massiv.

Als Bürger setze ich auf ein solidarisches Europa, in dem strukturellen Reformen die Voraussetzung für Finanzhilfen sind. Eurobons und die bedingungslose Vergemeinschaftung der Schulden sind der falsche Weg.

Solide Finanzen sind die Grundvoraussetzung für eine zukunftsorientierte Politik: Die Ziele der nun im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse hat die Bundesregierung bereits viel Jahre früher erreicht, als vorgeschrieben. Deutschland nimmt so viele Steuern ein, wie nie zuvor – und das ganz ohne Steuererhöhungen, die im Gegensatz zu Rot-Grün auch weiterhin nicht geplant sind. So konnte in der letzten Legislaturperiode zum Beispiel mehr Geld für Bildung und Forschung ausgegeben werden, als je zuvor.

Solide Finanzen schaffen die Voraussetzung für Wachstum, für sichere Arbeitsplätze und für eine stabile Währung. Genau aus diesem Grund hat die Junge Union das letzte Wochenende vor der Bundestagswahl zum Aktionswochenende für solide Finanzen erklärt. Wer diesen Weg weitergehen möchte, der sollte am 22. September mit beiden Stimmen Union wählen.

Nachfolgendes Video habe ich im Zuge der Vorbereitungen des Aktionswochenendes mit Wolfgang Schäuble gedreht:

PS. Unter muttimachts.tumblr.com sammeln Unions-Blogger die letzten sieben Tage vor der Bundestagswahl viele sehr gute Gründe, am 22. September Union zu wählen!

Titelbild: CC Dennis Skley

 

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