Sieben Tage – sieben Gründe: We are familly

Seit 14,5 Jahren wohne ich nun in Berlin. Das ist ein großer Teil meines selbstbestimmten Lebens. Und es ist sehr unterschiedlich zu den 21 Jahren, die ich zuvor in einer schwäbischen Kleinstadtgewohnt habe. Das Leben in der Großstadt ist individueller, was sich nicht nur in der Anzahl der Single-Haushalte manifestiert, sondern auch generell in der Art, wie Menschen Beziehungen miteinander eingehen.

Und dennoch steht bei der Suche nach Sicherheit, Geborgenheit und Liebe der Wunsch nach einer eigenen Familie oft an forderster Stelle. Die Familie als Keimzelle der Gesllschaft steht für die Union im Mittelpunkt ihres Handelns. Davon profitieren sowohl die Familien als auch der Staat: Menschen übernehmen Verantwortung füreinander.

Genau aus diesem Grund wird die Union Familien auch weiterhin durch das Ehegattensplitting fördern und – weil Kinder unser Zukunft sind – um ein Familiensplitting ergänzen: Die steuerliche Berücksichtigung von Kindern wird schrittweise auf die Höhe des Freibetrags für Erwachsene angehoben, Kindergeld und Kinderzuschlag werden erhöht.

Meine Nichte Finja und ich
Meine Nichte Finja und ich

Familien sollen leben können, wie sie es sich vorstellen. Deshalb wurde von der Union der Rechstanspruch auf Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen und deshalb werden Unternehmen dabei unterstützt, Arbeitsplätze besser auf die Bedürfnisse von Familien anzupassen. Denn Eltern brauchen Zeit für ihre Kinder.

Klar ist, dass der Bedarf nach qualifizierter Betreuung in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Der Ausbau von Kitaplätzen und schulischen Ganztagesangeboten wird deshalb in den kommenden Jahren konsequent ausgebaut. Entscheidend bleibt, was die Eltern wollen, denn sie wissen am besten, wie sie ihr Leben und den Alltag in ihrer Familie gestalten wollen.

Was mir jedoch besonders am Herzen liegt, ist die Tatsache, dass sich der Familienbegriff in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat. Die Gesellschaft hat sich gewandelt und ist offener und bunter geworden. Egal ob gleichgeschlechtliche Partnerschaft, Patchwork-Familie oder gemeinsames Wohnen: Menschen übernehmen füreinander Verantwortung.

7G7GDeutschland ist eines der tolerantesten und weltoffensten Länder der Welt, in dem sich zum Beispiel Homosexuelle nicht vor staatlichen Repressionen fürchten müssen. Dennoch gibt es unter anderem bei der Frage des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare großen Diskussionsbedarf. Die Union macht es sich in dieser Frage nicht leicht. Und auch wenn ich mir bei mancher Diskussion ein anderes Ergebnis gewünscht hätte, akzeptiere ich die Bedenken, die manche Teile der Gesellschaft (bei weitem nicht nur innerhalb der Union) damit haben.

Egal ob am Ende ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht oder ein durch die regierenden Parteien ausgehandelter Beschluss: Nur wenn man Bedenken ernst nimmt und sie nicht einfach vom Tisch wischt, schafft man es, die Gesellschaft nicht zu spalten. Hier kommt der Union eine besondere und wichtige Rolle zu: Szenen wie in diesem Jahr in Frankreich sind jedenfalls in Deutschland nicht vorstellbar. Und das ist mitunter einem gesamtgesellschaftlichen Diskussionsansatz der Partein zu verdanken.

PS. Unter muttimachts.tumblr.com sammeln Unions-Blogger die letzten sieben Tage vor der Bundestagswahl viele sehr gute Gründe, am 22. September Union zu wählen!

Titelbild: CC Gerard Van der Leun

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