Zukunft schreiben mit Emma und Dave – #fedidwgugl

Kennt Ihr schon Emma und Dave? Das sind die zwei Roboter, die im begehbaren Wahlprogramm der CDU, dem #fedidwgugl Haus die Wünsche der Besucher aufschreiben und an die Fensterscheibe kleben. Welche Wünsche? Und was hat es damit auf sich? Ich hab mir das letzte Woche einmal näher angeschaut.  „Zukunft schreiben mit Emma und Dave – #fedidwgugl“ weiterlesen

Wahlprogramm der CDU jetzt mit eigenem Haus #fedidwgugl

Den Beginn der heißen Phase des Wahlkampfs erkennt man leicht daran, dass die Straßen über Nacht mit Plakaten aller Parteien zugepflastert sind. Spätestens dann beginnt die intensive Auseinandersetzung um Programm und Kandidaten.

Über Wirkung und inhaltliche Aussage von Wahlplakaten wird immer wieder heftig gestritten. Die Wahlprogramme der Parteien bilden eine deutlich bessere Grundlage für die politische Auseinandersetzung. Einziges Problem: Selbst die eigenen Anhänger setzen sich oft nicht mit dem Programm auseinander. Und überhaupt, wer liest vor seiner Wahlentscheidung schon die Programme aller Parteien durch? „Wahlprogramm der CDU jetzt mit eigenem Haus #fedidwgugl“ weiterlesen

Wie die CDU mit #fedidwgugl den Wahlkampf beflügelt

Sind wir ehrlich: Die Vorstellung von Plakatkampagnen ist selten spektakulär. Ein Fototermin mit dem Generalsekretär, ein paar Worte zur Werbelinie, danach ein paar Medienberichte, das war’s. Aufmerksamkeit erfahren solche Termine meist nur von Wahlkämpfern und von Fachpublikum. Die meisten Wähler bekommen von den Kampagnen erst etwas mit, wenn die Plakate das Straßenbild bestimmen. Bei der heutigen Vorstellung der CDU-Kampagne zur Bundestagswahl war das etwas anders. Schuld daran war #fedidwgugl. „Wie die CDU mit #fedidwgugl den Wahlkampf beflügelt“ weiterlesen

Erinnerungen an Helmut Kohl

Als ich Helmut Kohl zum ersten Mal begegnete war ich 18 Jahre alt. Anlass war eine öffentliche Kundgebung zur Landtagswahl 1996 in Baden-Württemberg. Der Vater eines Freundes hatte uns Zugangskarten für den Pressebereich direkt vor der Bühne besorgt.

Einlasskarte zur Wahlkampfkundgebung 1996

Kohl bahnte sich nach Ankunft seinen Weg durch die Menschenmenge und schüttelte Hände. Da er einen Kopf größer war, als alle anderen um ihn herum, war das leicht zu verfolgen. Schließlich stand er direkt vor mir, streckte mir seine Hand entgegen. Ich griff zu und fühlte mich in dem Moment, in dem meine Hand in seiner riesigen Hand versank auf einmal sehr klein. „Erinnerungen an Helmut Kohl“ weiterlesen

Ewige Debatte: Weshalb die Zeitumstellung sinnvoll ist

Die Abschaffung der Zeitumstellung ist eine der populärsten und verlässlichsten Forderungen im politischen Jahreskalender. Doch welche Konsequenzen würde diese nach sich ziehen? Eine kurze Analyse.  „Ewige Debatte: Weshalb die Zeitumstellung sinnvoll ist“ weiterlesen

Das Problem der SPD heißt Martin Schulz. Sie weiß es nur noch nicht.

Das hat es in der Nachkriegsgeschichte noch nicht gegeben: Mit 100 Prozent der Stimmen (bei drei ungültigen Stimmzetteln) wurde Martin Schulz zum Vorsitzenden der SPD gewählt. Der Leidensdruck der gebeutelten Sozialdemokraten ist inzwischen so hoch, dass sie beseelt durch gute Umfrageergebnisse ihrem Kandidaten bis zur Selbstaufgabe folgen. Und genau das ist das Problem. Doch der Reihe nach.

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Die Sache mit dem Tempelhofer Feld – was Berlin braucht

Es gibt wenig schöneres, als an einem lauen Sommerabend über die alte Landesbahn des Flughafen Tempelhof zu spazieren und den Sonnenuntergang zu beobachten. In der einen Ecke das imposante Flughafengebäude. Mitten drin die Skater, Radfahrer, Jogger und Griller. Im Süden schließlich fließt der Verkehr und erinnert einen, dass man sich mitten in einer pulsierenden Metropole befindet. Gleichzeitig ist das weit weg und die Gedanken fangen an zu fliegen…

Mit der Europawahl haben die Berliner heute die Möglichkeit über die Zukunft des Tempelhofer Feldes abzustimmen. Eine nicht leichte Entscheidung, wie auch eine eben auf Twitter geführte Diskussion zeigt.

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Die SPD und die K-Frage

Zwei Tage sind seit der Bundestagswahl vergangen. Wer dachte, es würde nach der Wahl ruhiger werden, hat sich getäuscht: Während die Union ihr Wahlergebnis immer noch nicht glauben kann, lecken die anderen Parteien ihre Wunden. Rücktritte und Diskussionen allerorten.

Besonders spannend: Wie geht es weiter mit der Regierung? Wird es zu einer Neuauflage der Großen Koalition kommen oder doch Schwarz-Grün? Bis die Frage beantwortet werden kann, werden noch ein paar Tage vergehen. Die SPD hält am Freitag ihren Partei-Konvent ab und bei den Grünen ist momentan vollkommen unklar, wer überhaupt der richtige Ansprechpartner ist.

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Sieben Tage – sieben Gründe: Auf die Kanzlerin kommt es an

7G7GKeine 24 Stunden mehr, dann wissen wir, wie das Rennen um die Bundestagswahl ausgegangen ist. Heute Vormittag beim Start in den Wahlkampf-Endspurt konnten wir eine gut gelaunte Angela Merkel erleben, die mit ihrer engagiert vorgetragenen Rede und ihrer gesamten Körpersprache vor allem eines ausdrückte: “Mit mir muss man rechnen. Ich habe noch viel vor.”

Und tatsächlich spricht alles für eine Wiederwahl von Angela Merkel: International genießet sie höchstes Ansehen und selbst ihre Gegner schätzen ihre ruhige und besonnene Art. Besonders bemerkenswert: Nicht nur The Economist wirbt für die Wiederwahl Angela Merkels (“One woman to rule them all”), auch der eher links verortete Guardian plädiert für eine weitere Amtszeit. „Sieben Tage – sieben Gründe: Auf die Kanzlerin kommt es an“ weiterlesen

Sieben Tage – sieben Gründe: Solide Finanzen

Geld, heißt es so oft, regiert die Welt. Das ist nicht ganz falsch, denn was für jeden Bürger gilt – dass er auf Dauer nicht mehr ausgeben kann, als ihm zur Verfügung steht – gilt für den Staat erst recht. Solide Finanzen sind von elementarer Bedeutung: Sie eröffnen Handlungsspielräume und sorgen dafür, dass wir nicht von der Substanz leben müssen. Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur können nur durch eine sparsame Haushaltspolitik gesichert werden.

7G7GDeutschland ist so gut wie kaum ein anderes Land durch die Weltwirtschaftskrise und die Euro-Schulden-Krise gekommen. Auch wenn wir in Sachen Euro noch nicht über den Berg sind, so scheint Europa doch auf einem guten Weg. Als Nicht-Ökonom fällt es mir schwer, jeden einzelnen Rettungsschritt abschließend zu beurteilen (zumal sich die Ökonomen hier untereinander widersprechen), was ich jedoch weiß, ist, dass man gut daran tut, selbsternannten Heilsbringern zu misstrauen. Euro-Ausstiegsphantasien scheinen manchem verlockend, die Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft und Europa wären jedoch massiv. „Sieben Tage – sieben Gründe: Solide Finanzen“ weiterlesen